Ausschuss befasst sich mit Erweiterung der Gifhorner Polizei
Gifhorn. Der 5,5-Millionen-schwere Erweiterungsbau für die Gifhorner Polizei (Rundblick berichtete) soll voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen. Erstmals beschäftigt sich Gifhorns Politik mit dem Projekt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung befasst sich am kommenden Dienstag, 27. Mai, mit dem Bebauungsplan für das Vorhaben.

Erweiterung dringend notwendig: Früher arbeiteten weniger als 100 Mitarbeiter in der Polizeiinspektion an der Hindenburgstraße, heute sind es über 150, wie Polizeisprecher Thomas Reuter weiß.
Das dreigeschossige Gebäude soll laut B-Plan hinter dem jetzigen Inspektionsgelände entlang der Aller errichtet werden. Dafür ist es laut Vorlage notwendig, den dortigen Garagentrakt samt Nebenanlagen abzureißen. Um das Gebäude errichten zu können, plant die Polizei zudem die Erweiterung ihres jetzigen Areals. „Westliche Teile des Grundstückes Steinweg 40 werden einbezogen und mit bebaut“, heißt es in der Vorlage.
Der Neu- und Erweiterungsbau, der eine Verbindung zum bestehenden Altbau erhalten soll, benötigt eine Fläche von 780 Quadratmetern. Nach Fertigstellung sollen in dem Bürogebäude 90 Arbeitsplätze untergebracht werden.
„Gegen die Aufstellung eines B-Planes bestehen keine Bedenken“, setzt Bürgermeister Matthias Nerlich, der die zweiseitige Vorlage für den Fachausschuss unterzeichnet hat, auf grünes Licht von der Politik.
Auch Polizeisprecher Thomas Reuter geht von der Zustimmung der politischen Gremien aus. „Wir sind in freudiger Erwartung auf die Erweiterung.“ Dass diese notwendig ist, belegt Reuter mit Zahlen: Von einst weniger als 100 Mitarbeitern habe sich der Personalbestand am Standort Hindenburgstraße bedingt durch zunehmende Aufgaben auf 150 erhöht. Um für einen reibungslosen internen Ablauf während der Bauphase zu sorgen, sei eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden, so Reuter.