Ingrid Pahlmann tritt bei Wahl zum Bundestag an
Gifhorn. Bei der Bundestagswahl in einem Jahr wird die Wilscherin Ingrid Pahlmann als Direktkandidatin antreten. In einer Mitgliederversammlung des Wahlkreises Gifhorn-Peine setzte sie sich vergangenes Wochenende in der Gifhorner Stadthalle mit 351 zu 317 Stimmen gegen die Peiner Bewerberin Silke Weyberg durch.

Blumen und Glückwünsche der scheidenden Abgeordneten Ewa Klamt für die Kandidatin Ingrid Pahlmann (Mitte).
Und dabei stimmten offenbar auch Peiner für Pahlmann. Der Kreisverband Gifhorn war mit 344 Stimmberechtigten vertreten. Die 54-jährige Wilscherin erhielt aber 351 Stimmen. Unter anderem in sechs Linienbussen waren 328 Mitglieder des Kreisverbands Peine nach Gifhorn angereist.
„Bodenständigkeit ist nichts Antiquiertes“, sagte Ingrid Pahlmann, die wie ihre Mitbewerberin Weyberg mit ihrem Ehemann einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet, in ihrer Vorstellungsrede.
Im Bundestag würden mehr Menschen gebraucht, „die geerdet sind“, fügte die CDU-Fraktionschefin im Rat der Stadt Gifhorn hinzu, die in ihrer Rede einige Brückenschläge zum Kreis Peine vollzog, etwa bei den Themen Überalterung der Bevölkerung oder Ärzteversorgung.
Als mögliche Schwerpunktthemen für den Bundestag nannte die engagierte Landfrau die Mittelstandsförderung, die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und die Landwirtschaft.
Silke Weyberg führte ihre gute Vernetzung in der Bundes- und Landespolitik ins Feld. Als Landtagsabgeordnete habe sie im Engagement für ihren Wahlkreis außerdem bereits „Terriereigenschaften“ bewiesen. Doch davon waren offenbar nicht alle Peiner im Großen Saal der Gifhorner Stadthalle überzeugt.