
Gesegneter Empfang im Rathaus in Salzgitter
SZ-Lebenstedt. Segensreicher Besuch im Rathaus. Oberbürgermeister Frank Klingebiel begrüßte eine Gruppe junger Sternsinger im großen Saal. „Mit eurer Entscheidung könnt ihr wie die Ratsmitglieder, die sonst hier sitzen, viel Gutes bewirken“, betonte er.
Alljährlich ziehen deutschlandweit rund 300.000 Sternsinger von Haus zu Haus und sammeln für einen guten Zweck. Dieses Jahr lautet das Motto „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“. Etwa 200 Kinder aus Salzgitter bringen den Segen Christi und sammeln für behinderte Kinder in der Welt. Davon waren rund 55 beim Empfang im Rathaus dabei mit ihren zum Teil jugendlichen Begleitern und Pfarrer Dirk Sachse von der katholischen Pfarrgemeinde St. Joseph. Frank Klingebiel lobte den Einsatz der Sternsinger: „Ihr übernehmt damit Verantwortung für andere Kinder in der Welt, die dringend Hilfe benötigen.“ Im letzten Jahr konnten die Sternsinger in Deutschland rund 48,7 Millionen Euro sammeln. In Salzgitter waren es 23.425 Euro. Mit dem Geld ließen sich 1.965 Projekte in 114 Ländern finanzieren.
Recht auf Teilhabe
Es gibt auf der Welt etwa 165 Millionen Kinder mit Behinderung. In armen Ländern leben besonders viele von ihnen. Behinderungen werden dort oft als Schande angesehen und viele der betroffenen Kinder müssen deswegen auf der Straße leben. Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 beschreibt in Artikel 23 das Recht von behinderten Kindern auf ein erfülltes und menschenwürdiges Leben. Aus anderen UN-Konventionen ergeben sich weitere Rechte wie Bildung, Gesundheit und Teilhabe.