In Salzgitters Arche kann nun gekocht werden
Übergabe in der neuen Küche: Pastorin Dagmar Janke und Beate Köbrich (Vorsitzende des Kirchenvorstandes) mit Jürgen Hattop, Frank Neumann (Stiftungsverwalter der Sparkasse) und Helga Hattop. Foto: hau

In Salzgitters Arche kann nun gekocht werden

SZ-Bad. Im November 2018 wurde das renovierte Gemeindehaus als Arche 4 eröffnet (hallo Salzgitter berichtete). Was seitdem im großen Saal noch fehlte, war eine Küche. Die Hattop Stiftung machte mit einer Spende über 12.000 Euro diese Anschaffung möglich.

„Wir wollen den Süden Salzgitters im speziellen Hinblick auf Sport und Soziales unterstützen“, sagt Jürgen Hattop. „Wir wollen publik machen, dass es möglich ist, auch mit kleinerem Geld, etwas zu machen.“ Das kinderlose Ehepaar Helga und Jürgen Hattop gründete seine Treuhandstiftung 2011 nach dem Verkauf seiner Apotheke. Seitdem sind insgesamt rund 46.000 Euro gespendet worden. Zuletzt an die Noah Gemeinde.
„Die Küche ist das Herzstück von Begegnung“, freut sich Pastorin Dagmar Janke über die Ausstattung mit Herd, Backofen, Spülmaschine und einer großen Kaffeemaschine. Außerdem gibt es Geschirr für bis zu 150 Personen. Gruppen können in der Arche nun zusammen kochen oder ihr mitgebrachtes Essen aufwärmen. Die lange Arbeitsfläche kann außerdem als Theke genutzt werden.
„Man sagt immer, Essen verbindet Leib und Seele“, sagt Pastorin Janke. Allerdings handelt es sich nicht um eine Großküche, sie ist auf kleinere Gruppen ausgelegt. Nutzen kann die Küche jeder, der den Saal belegt. Das sind momentan vor allem die Kirchengemeinde, die Verwaltung und Sportvereine. Allerdings kann das herzstück der Arche auch von Gruppen gemietet werden.
Durch die Barrierefreiheit hat jeder Zugang zum großen Saal, der sich im ersten Stock befindet. „Die Türen sind alle auf. Das ist ein Prinzip dieses Hauses“, wirbt Pastorin Dagmar Janke darum, die Möglichkeiten zu nutzen. Die Küche war ein wichtiger Baustein, allerdings ist das Projekt noch nicht fertig und die Wunschliste noch nicht abgearbeitet. Der nächste Punkt wäre ein Schallschutz für den großen Saal, um den sich Dagmar Janke und die Arche-Initiatoren kümmern wollen.