
Lion Club Salzgitter Schloss Salder lobt 20.000 Euro Preisgeld aus
SZ-Salder. Zum 20-jährigen Bestehen hat der Lions Club Salzgitter Schloss Salder beschlossen, zusätzlich 20.000 Euro an ein gemeinnütziges Projekt zu spenden. Wohin das Geld fließt, soll durch einen Wettbewerb entschieden werden.
„Wir kennen schon einige Projekte, die diesen Betrag durchaus gebrauchen könnten“, so Lions-Freund Markus Porschke, der den Wettbewerb vorstellte. Bis zum 28. Februar können sich Vereine, Organisationen und Einrichtungen bewerben. Voraussetzung ist ein direkter Projektbezug. Auf Nachhaltigkeit ausgelegte Konzepte haben sicher einen Vorteil, so Markus Porschke.
Unter allen Bewerbungen werden die Top drei vorgestellt, danach wird ein Gewinner gekürt. Die Lions hoffen, dass so auch Platz zwei und drei einen anderen Spender finden können. Präsident Dr. Thomas Sindern begrüßte seine Gäste zum Neujahrempfang.
Danach richtete Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter Frank Klingebiel ein Grußwort an alle Anwesenden. 260.000 Euro habe der Lions Club Salzgitter Schloss Salder seit seiner Gründung gespendet, so Frank Klingebiel. Dies geschehe vor allem aus Nächstenliebe. Er bedankte sich im Namen der Stadt für die Leistung. „Alle Beteiligten können stolz auf das Erreichte sein. Wir in Salzgitter sind es auch“, betonte der OB.
Auch Lions-Club-Distriktgovernor Dr. Madan Aurora sprach dem Club sein Lob aus. „Wir sind in unserem Distrikt sehr stolz darauf, dass wir so einen aktiven Club haben.“ Gründungspräsident Rolf Teusch berichtete von den Anfängen des Lions Clubs. Sein Motto von Anfang an: „Lions muss auch Spaß machen.“ Mit Stolz erzählte er von den ersten Jahren. Viele Aktivitäten und das erreichen humanitärer Ziele haben den Lions Club zu dem gemacht, was er ist, so Rolf Teusch.
Der Festvortrag wurde von Wolfgang Scheibel gehalten, Präsident des OLG Braunschweig,. Mit einer Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit brachte er den Gästen den Begriff Gerechtigkeit näher und was dieser für die Leute bedeute. Dabei ging er darauf ein, dass Richter auch nur Menschen seien, die Fehler machen, so Wolfgang Seibel. Die Justiz sollte erst eingeschaltet werden, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gebe, denn friedlich gemeinsam seine Lösung zu finde, bringe beiden Parteien mehr. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgte Moritz Schulte mit seiner Querflöte.